Die Sütterlinschrift

 

Die Sütterlinschrift wurde von Ludwig Sütterlin entwickelt, um den Schülern das Schreiben und Lesen lernen zu erleichtern. Ab 1915 wurde sie in Preußen eingeführt und löste damit die deutsche Kurrentschrift ab. Eine ähnliche Variante ist die Offenbacher Schrift. 1941 wurde die Sütterlinschrift verboten. Danach wurde an Schulen nur noch die lateinische Schrift gelehrt.

Es gibt nur noch wenige Menschen, die das Sütterlinschreiben in der Schule gelernt haben. Aber es gibt noch allerhand Erbstücke, die in Sütterlin geschrieben sind und den Lesern Schwierigkeiten machen.

Hier ist ein Sütterlin-Alphabet abgebildet. Du probierst am besten gleich mal aus, wie Dein Name in Sütterlin geschrieben aussieht.

Die Sütterlinschrift wird am besten mit einem Füller geschrieben. Das gibt dem ganzen einen noblen Touch. Zum Üben empfehle ich Dir aber einen Bleistift. Denn gerade zu Anfang muss man erfahrungsgemäß noch viel radieren.